Ich war immer da, wenn jemand fiel,
hab alles gegeben, das war mein Ziel.
Ein offenes Herz, ein offenes Haus,
doch für mich selbst ging langsam das Licht aus.
Ich hab mich im Spiegel oft nicht erkannt,
zu viele Zweifel in meiner Hand.
Nie schön genug, nie leicht genug,
ich trug mein Lächeln wie einen Fluch.
Ich dachte, Liebe muss man sich verdienen,
mit tausend Taten, die niemand sieht.
Ich gab mein Herz in fremde Hände,
bis von mir selbst fast nichts mehr blieb.
Ich war immer da, nur nie für mich,
hab mich verloren, ganz Stück für Stück.
Ich wollte nur, dass irgendwer bleibt,
egal, was es mich kostet mit der Zeit.
Jetzt seh ich ein, ich muss nicht mehr
die ganze Welt auf meinen Schultern tragen.
Wer mich nur liebt, wenn ich mich opfer,
hat mich nie wirklich im Herzen getragen.
Ich sagte nie Nein, ich konnte es nicht,
ich hatte Angst vor jedem Verzicht.
Denn tief in mir war diese Stimme klein:
„Wenn du nichts gibst, wirst du allein.“
Ich machte mich kleiner als ich war,
versteckte Träume Jahr für Jahr.
Ich suchte Liebe überall,
doch mich selbst verlor ich jedes Mal.
Vielleicht beginnt das Glück genau dort,
wo ich mich selbst nicht mehr verleugne.
Vielleicht ist Liebe endlich echt,
wenn ich mich selbst nicht mehr verbiege.
Ich war immer da, nur nie für mich,
hab mich verloren, ganz Stück für Stück.
Ich wollte nur, dass irgendwer bleibt,
egal, was es mich kostet mit der Zeit.
Jetzt steh ich auf mit leichtem Herz,
ich muss mich niemandem beweisen.
Wer wirklich liebt, der sieht auch mich,
ohne Masken, ohne Verkleiden.
Zum ersten Mal geh ich meinen Weg.
Nicht gegen euch.
Endlich für mich.

