Gabriel ist der Geschichtenerzähler der Band.
Er beobachtet viel, spricht wenig und hat eine besondere Vorliebe für Menschen, die vom Leben gezeichnet wurden und trotzdem nicht bitter geworden sind. In seinen Liedern geht es um Verlust, Würde, Hoffnung und die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn seine Pläne nicht aufgehen.
Er glaubt, dass dunkle Gedanken nicht verdrängt werden müssen. Manchmal muss man ihnen einen Stuhl anbieten, sie eine Weile anhören und anschließend entscheiden, ob sie bleiben dürfen.
Seine Musik klingt deshalb gelegentlich schwer, trägt aber fast immer einen hellen Gedanken in sich. Gabriel versucht nicht, andere Menschen zu retten. Er möchte ihnen helfen, ihre eigene Kraft wiederzufinden.
In der Band sorgt er für Ruhe, wenn alle gleichzeitig eine Idee verfolgen. Seine Gitarre ist dabei fast eine zweite Stimme. Sie erzählt häufig das, wofür Gabriel selbst keine passenden Worte findet.
